Hallo Gran Canaria – ich hatte gehofft Dich nie mehr wieder zu sehen

Den Beziehungsstatus zwischen Gran Canaria und mir würde ich als „schwierig“ bezeichnen. 2009 war ich das erste mal mit meinem Mann dort. Damals war er noch mein Freund und wir kannten uns gerade mal ein paar Monate. Seine Familie fliegt seit Generationen und Jahrzehntenten dort hin, da lag es nahe, dass wir dort auch irgendwann landen. Damals flog ich nach Hause mit der Ankündigung: nie wieder! Nun waren wir wieder eine Woche dort. Nicht wegen mir, sondern viel mehr um Finn einen Urlaub mit seinen Großeltern zu ermöglichen.

In der Ecke Playa de San Augustin, Playa del Inglés und Maspalomas erfüllen sich alle Klischees die man von Gran Canaria haben kann. Dort scheint die Zeit vor 40 Jahren stehen geblieben und die Urlauber nehmen es dankend an. In den unzähligen Bettenburgen werden morgens um sechs die Liegen mit dem hauseigenen Handtuch reserviert oder man quetscht sich wie die Sardinen an den Kilometer langen Sandstrand. Alles nicht meine Welt.

Trotz allem hat mich diese Insel auch beeindruckt – hoch oben in den Bergen. Dort wo die Landschaft noch ursprünglicher ist, begibt man sich scheinbar auf eine Reise quer über den Mond bis hin zu endlos scheinenden Wild-West-Szenarien. Die kleinen Orte inmitten dieser kargen Landschaft sind so bezaubernd, dass ein Shooting dort oben kurz vor Sonnenuntergang der absolute Hammer sein muß.

Ich glaube diese Insel überrascht noch mit vielen wunderschönen Ecken die ich alle noch gerne erkundet hätte. Was ich aus diesem Urlaub mit genommen habe könnt Ihr hier sehen. Und bevor einer fragt: ja, ich habe dieses Ding mit Türen!

 

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